Inspektionen mit 10 Stopps

Die IG Velo Grenzach-Wyhlen machte sich auf Einladung der Orts-SPD zu einer zweistündigen gemeinsamen Tour quer durch Grenzach-Wyhlen auf. Zehn für Radfahrer neuralgische Punkte fuhren IG Velo und SPD an. 

IG Velo und SPD waren sich am Ende einig: Es gibt sehr viel zu tun gibt, damit der Langsamverkehr sicher durch den Ort kommt.


Hier die zehn Punkte, über die an Ort und Stelle diskutiert worden ist.


1. Kreuzung Engeltal und Sernussweg: Der Kreuzungsbereich ist relativ
unübersichtlich für  Radfahrer, da nur notwendige Querung der Kreuzung ein Problem.


2. Radwegkanten am Kreisel Eisenbahnstraße: Die Attraktivität des Radwegs würde sehr zunehmen durch ein geschmeidiges (hoppel-freies) Radeln über ebene Fahrbahnen. Ansonsten werden schnellere Radler immer den angenehmeren Weg der Straße nutzen.

3. Kreuzungsbereich Südstraße und Lettenweg: Bleibt besonders in der dunklen Jahreszeit ein gefährlicher Schulweg. Hier fehlt es an mehr Radwegführung als ausgewiesener Schulweg. So würde sich die IG Velo auch ein kleines Stück vor der Ampelkreuzung eine rote Furt über die Südstraße wünschen, da dort in naher Zukunft wegen Wohnbebauung noch mehr Autos fahren.

4. Radweg nördlich B 34 zwischen den Ortsteilen: Für den von vielen  Schülern benutzten Weg (das Fahrradparking Bildungszentrum führt auch direkt auf den Radweg) wünscht sich die IG Velo eine eindeutigere Beleuchtung. Bisher ist die Beleuchtung stärker auf die Straße gelenkt.

5. Baustelle Neubau Kreisel Gmeiniweg/B 34: Bisher wurden die aktuellen Informationen über Verkehrsbeeinträchtigungen an und für Autofahrer gerichtet. Wie Fußgänger und Fahrradfahrer geleitet werden, ist aktuell noch nicht bekannt.

6. Lidl-Kreuzung Ecke „Im Ifang“: Häufige Missachtung der roten Furt durch auf die B 34 einbiegende Autofahrer. Außerdem ist das Linksabbiegen vom „Im Ifang“  kommend in den Radweg nördlich B 34 für Fahrradfahrer sehr gefährlich.

7. Lückenschluss für Fahrradfahrer zwischen dem Ende Kürzeweg und Güterstraße/Alnatura Parkplatz: Hierzu fand am 16. November ein Vorort-Termin mit dem   Bürgermeister und dem Ordnungsamt statt. Die SPD hatte sich sehr engagiert und mit der Bundesbahn kurzgeschlossen. Falls im Rahmen der Elektrifizierung genau an der Stelle eine Baustellenstraße angelegt werden sollte, könnte möglicherweise die Gemeinde diese als Radweg ausbauen. Bürgermeister Tobias Benz versprach bei der Bahn nachzuforschen, was konkret geplant ist.

8. Köchlinstraße – Kesslergrube: Ist seit Jahren für den Radverkehr gesperrt, obwohl seit zwei Jahren kaum noch Lastwagen zur Kesslergrube fahren. Die Scheffelstraße ist als Umleitung für den Radverkehr jedenfalls gefährlicher. Eine Sperrung nur bei Bedarf wäre sinnvoller.

9. Durchfahrt Herrweg zur Bundesstraße / Parkplatz: Sollte gemäß Ordnungsamt seit April 2021 mit einer Umlaufsperre versehen sein. (Im November 2020 wurde der Parkplatz von die Gemeinde mit Presssplitt saniert, was wegen des regen Autoverkehrs ca. vier Wochen gehalten hat.) Nachtrag: die Durchfahrt wurde im Herbst 2021  erneut saniert. Leider ist die Splitdecke bereits wieder durch den Autoverkehr zerstört. Das Bauamt schafft es offenbar nicht, gleichzeitig einen Pfosten als Durchfahrtsperre aufzustellen.

10. Absenkung an der Einfahrt in die Unterführung Ecke Hornacker: Ist zu schmal und sollte  laut Ordnungsamt seit November 2020 verbreitert werden. Dies insbesondere, da die Einfahrt bzw. Ausfahrt zu gefährlichen Situationen führen kann. Es ist kein Platz, um in einer kleineren  Kehre bzw. bei mehreren Radfahrern vor der Einfahrt stehenzubleiben oder zu kehren.  Rückmeldung des Ordnungsamts: Umsetzung frühestens Ende 2022.