Im Feuerbachtal fährt das Risiko mit

Die IG Velo fordert schnellst-möglichen Bau einen Radwegs Egringen – Holzen entlang der Kreisstraße.

Die Radsaison beginnt und viele Alltags-, Touren- und Rennradfahrer sind wieder im Feuerbachtal auf der Kreisstraße zwischen Egringen und Riedlingen unterwegs. Erst ab Holzen finden sie einen asphaltierten Radweg (im Zweirichtungsverkehr), bis nach Riedlingen vor. Diese große Lücke im Radwegnetz, zwischen Egringen und Holzen, ist immer noch nicht geschlossen

Die Straße ist in Teilen sehr unübersichtlich, kurvenreich sowie teilweise beidseitig bewachsen mit Bäumen und Sträuchern, die belaubt eine Art Tunneleffekt bewirken. Links und rechts der Kreisstraße sind Hügel, sie bedeuten beschwerliche und zeitraubende Umwege – weshalb eben der schnellste und kürzeste Weg auf der Kreisstraße gewählt wird. Obwohl dort Pkw und Motorräder oft sehr schnell unterwegs sind – eine gefährliche Route für Radfahrer ohne einen straßenbegleitenden Radweg.
Im Radverkehrskonzept des Landkreises Lörrach ist die Route als Basisroute eingestuft.

Frühestens mit dem Kreisstraßenprogramm 2021-2026 besteht die Aussicht, dass die Planung des Lückenschlusses in Angriff genommen wird. Die IG Velo setzt sich dafür ein, dass baldmöglichst mit einer zügigen Planung sowie einem schnellen Bau des Radweges begonnen wird.

Bis zur Fertigstellung des Lückenschlusses sollte die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zwischen den Ortschaften Egringen und Holzen auf 70 km/h begrenzt werden – das könnte das Risiko der Radfahrer verringern.

Bild: schnelle Autofahrer machen das Radfahren im Feuerbachtal zur Gefahr