Kompliziertes in Grenzach

In Grenzach-Wyhlen beschäftigte sich die IG Velo mit der heiklen Radlerführung zwischen Hieber-Markt und Alnatura.

Die Führung in Fahrtrichtung von Alnatura bis zum Radweg zwischen Grenzach (Höhe Hieber) und Wyhlen (von West nach Ost) ist mit dem neuen Radschutzstreifen direkt und einfach gegeben. Probleme birgt die Radwegführung in der anderen Richtung. Radfahrer, welche von Wyhlen kommend den Radweg südlich B34 nutzen, müssen die Querungshilfe Höhe Hieber benützen, um auf den Radschutzstreifen nördlich B34 fahren zu können. Für Radfahrer mit Ziel Grenzach/nördlich B34 ist dies eine gute Lösung.Grenzach, östliche Einfahrt: Querung der B34 muss sein (hier beim Bushalt Gleusen), Regelungen und Hinweise müssen überdacht werden. Da das Ziel vieler Radfahrer jedoch südlich der B34 liegt (Markgrafenhalle, Alnatura, Bahnhof über Parkplatz Alnatura etc.), geschieht es immer wieder, dass Fahrradfahrer nicht die Querungshilfe nützen, sondern den direkten Gehweg südlich der B34 in Gegenrichtung fahren. Das gefährdet sowohl die Radler als auch Fußgänger. Andererseits ist es für die Radfahrer umständlich, innerhalb kurzer Distanz zweimal die Straßenseite zu wechseln. Es ist eine schwierige Situation, auch für die Gemeinde – dies sieht die IG Velo auch so. Sie wird darum bei ihrem Jour fix mit der Gemeinde dieses Thema weiter diskutieren. Und zur Verkehrschau im neuen Jahr ist es als Tagesordnungspunkt aufgenommen. Mehr dazu in der Velopost Nr. 1/2017

Text und Bild: Arne Wintrich