„Impulsiv“: Situation entschärft

In Weil-Otterbach hat sich die Stadt um die Sicherheit der Radfahrer bemüht.

Radler auf der Fahrt aus dem Dreiländergarten heraus – hier bei der Überfahrt über die neue angelegte Ausfahrt aus dem Impulsiv-Parkplatz

Seit Jahren war die IG Velo darauf aus, dass die Gefahrenstelle für Radfahrer auf dem Rad- und Gehweg an der Ein-/Ausfahrt zum Impulsiv-Freizeitcenter in der Basler Straße in Weils Stadtteil Otterbach entschärft wird. Im Laufe der Zeit ereigneten sich immer wieder teils auch schwere Unfälle mit Radfahrern. An dieser unübersichtlichen Zufahrt hatten Verkehrsteil-nehmer mit mehreren Problemen zu kämpfen: so mit der Eisenbahnbrücke, die die Sicht versperrt, mit dem hohen Verkehrsaufkommen und nicht zuletzt damit, dass die ein- und ausfahrenden Wagen den Gehweg kreuzen, der auch von Velofahrern genutzt wird. Eine von der Stadtverwaltung angedachte Lösung, die Ein-/Ausfahrt zum Freizeitcenter zu verlegen und die Zufahrt über den Dreiländerparkplatz zu führen, wurde Ende Mai teilweise umgesetzt. Jetzt darf die Zufahrt zum Impulsiv-Freizeitcenter nicht mehr als Ausfahrt genutzt werden (Einbahnregelung). Die Ausfahrt vom Impulsiv-Parkplatz wird über einen separaten Weg geleitet, der über den Parkplatz des Landesgartenschau-Geländes zur Basler Straße führt. Die Route kann auch in umgekehrter Richtung als Einfahrt zum Parkplatz des Freizeitcenters genutzt werden. Die neue Verbindung ist mit Hinweisschildern, Steinbarrieren und Schranken deutlich ausgewiesen. Für Radfahrer, die auf einem bereits bestehenden asphaltierten Weg vom und zum Dreiländergarten radeln, ist jetzt beidseitig an der neu angelegten Straße jeweils eine Schranke angebracht; es soll ihrer Sicherheit dienen. Durch die Verengung des Weges kann sich allerdings auch das Unfallrisiko, gerade bei Dunkelheit, für den Fahr-radfahrer erhöhen. Zusätzlich wurden für den Radverkehr die Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“ mit Haltelinien angebracht. Festzustellen ist jetzt, dass Auto-fahrer auf dieser neu angelegten Straße von und zum Impulsiv-Parkplatz teilweise mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit unterwegs sind. Wes-halb geprüft werden sollte, die erlaubte Geschwindigkeit herabzusetzen oder Temposchwellen auf der Fahrbahn anzubringen.

Wiechert

Chancen und Probleme in Weil

Radverkehrsschau 2019 in Weil am Rhein

Nach 16 Jahren fand Anfang April auf Initiative des Ersten Bürgermeisters der Stadt Weil am Rhein, Herrn Christoph Huber, wieder eine Radverkehrsschau in Weil statt. Teilgenommen haben neben Vertretern des Stadtbauamtes die Radverkehrsbeauftragte des Landkreises Lörrach, Frau Leonie Wiesiollek, sowie der Vorsitzende der Weiler IG Velo Jürgen Wiechert und sein Stellvertreter Michael Pantze.

An interessanten Themen fehlte es in der Runde nicht, man begab sich auch mit den Fahrrädern in den Stadtteil Friedlingen. Hier konnte man hautnah erleben, wie sich verschiedene Situationen und neuralgische Punkte für den Radler darstellen.

Eine neue, sichere Führung für Radfahrer gibt es in der Breslauer Straße von der Abzweigung Römerstraße bis zur Gustave-Fecht-Straße. Der Velofahrer wird auf einem separaten Radweg, räumlich getrennt vom Gehweg, mit einer Umfahrung der dortigen Bushaltestelle, geleitet. Der angebrachte Schutzstreifen auf der Fahrbahn wird entfernt, in der Gegenrichtung jedoch beibehalten und ggf. verbreitert.

Der Weilweg, eigentlich gesperrt für den Fahrzeugverkehr, ausgenommen landwirtschaftlicher Verkehr, soll künftig als Schleichweg mit dem Auto nicht mehr genutzt werden können. Dies ist schon lange ein Anliegen der IG Velo, da diese Route von sehr vielen Radfahrern und Fußgängern genutzt wird. Bauliche bzw. technische Maßnahmen wie z.B. ein versenkbarer Poller zwischen Katzgaß und Torgaß soll Abhilfe schaffen. Landwirte und Winzer, die diese Verbindung benötigen, sollen die Berechtigung erhalten, den Weilweg weiterhin durchgängig zu befahren.

Die Fußgängerunterführung im Bereich der Markgräfler Straße / Freiburger Straße in Haltingen ist auf Grund des Neubaus des Fußgängersteges geschlossen worden. Die Begradigung und der Ausbau des Radweges als straßenbegleitender Radweg über die Markgräfler Straße soll jetzt in Angriff genommen und eine Lösung unter Berücksichtigung der Sichtverhältnisse für den Autoverkehr geprüft werden.

Im Zuge des Ausbaus der Rheintalbahn muss die Brücke über die Heldelinger Straße am Haltinger Bahnhof im März kommenden Jahres abgerissen und durch ein neues Brückenbauwerk ersetzt werden. Hierbei wird es zu erheblichen Beeinträchtigungen kommen, da der Langsamverkehr über die Baustelle umgeleitet werden muss, was jedoch nicht während der gesamten Bauzeit aus Sicherheitsgründen gewährleistet werden kann. Deshalb muss für den Langsamverkehr für die gesamte Bauzeit eine Umleitung konzipiert werden.

Die Bahnhofsunterführung, die derzeit von den Radlern und Fußgängern genutzt werden muss, wird ebenfalls noch vor Abbruch der Brücke wegfallen, so dass der Fußgängersteg auf Höhe des Hotels „Axion“ während der Bauarbeiten teilweise die einzige ortsnahe Querungsmöglichkeit für Velofahrer und Fußgänger zwischen Haltingen West und Ost sein wird.

Entlang der Heldelinger Strasse wird durch die Unterführung auf der Südseite ein 5,15 m breiter Geh- und Radweg, auf der Nordseite ein 2,75 m breiter Gehweg angelegt werden.

Mit der Fertigstellung der Nordwestumfahrung in Haltingen soll der Radweg in der Unterführung und in Richtung Westen durch ein modernes System beleuchtet werden, das mit einem Bewegungsmelder gesteuert wird. Dadurch wird der Weg nur dann beleuchtet, wenn tatsächlich Radfahrer und Fußgänger unterwegs sind. Der Radweg soll an den Einmündungen der Konrad-Zuse-Straße und der Hertzallee bevorrechtigt ausgebaut werden.

Die Anbindung der Nordwestumfahrung an die Heldelinger Straße / Haltinger Straße erfolgt durch einen Kreisel. Es muss noch geprüft werden, ob die Radwegführung innerhalb des Kreisels oder außerhalb des Kreisverkehrs erfolgen muss entsprechend des zu erwartenden Fahrzeugaufkommens, und ob bei einer separaten Radwegeführung der Kraftfahrzeugverkehr oder der Radfahrer bevorrechtigt sein wird.

Entlang der Heldelinger Straße ist ein beidseitiger Radweg ins Rheinvorland vorgesehen, der als wichtige Pendlerroute zur Alte Straße führt. Somit wird ein echter Gefahrenpunkt, die Engstelle über die Autobahnbrücke (BAB 5), behoben.

Im Rahmen der Umgestaltung des Rheinparks soll auch ein Radweg durch den Park führen mit der Option, dass dieser später durch den jetzigen Hafen weitergeführt und an den Radweg der Alte Straße angebunden wird. Auch wurde vorgeschlagen eine Radwegverbindung vom Hafengebiet über die Colmarer Straße zur Schusterinsel, am südlichen Sportplatz, mit einer Anbindung zur Blauenstraße, zu schaffen. Von Norden kommend soll der Radfahrer unter der Dreiländerbrücke hindurch und dann zur Hauptstrasse geleitet werden.

Möglichkeiten, wie der Radfahrer von und zur Dreiländerbrücke geführt werden kann, und wie eine mögliche Weiterführung zur und durch die Zollstraße erfolgen könnte, wurden diskutiert und auch Vorschläge unterbreitet, die jedoch zuerst auf eine Umsetzung geprüft werden müssen. Der Spielraum für bauliche Maßnahmen für den Radverkehr in der Zollstraße ist aufgrund der beengten Straßenverhältnisse sehr klein. Dass hier etwas geschehen muss zeigt, dass sich Velofahrer wegen des hohen Verkehrsaufkommens in der Zollstraße, zwischen den Tramgleisen in Richtung Friedlinger Zoll bewegen.

Für die Belange der Radfahrer wäre es auch zukünftig sehr wichtig, dass solche in Augenscheinnahmen, zusammen mit den zuständigen Behördenvertretern, in kürzeren Abständen erfolgen sollten.

Wiechert

Bild 1: Radwegführung Breslauer Straße

Bild 2: geplante Radwegführung entlang der Heldelinger Straße Richtung Rheinvorland

Fahren mit dem E-Bike muss geübt werden

Fahrtraining für E-Bikes
Mehr Sicherheit in heiklen Momenten, vermitteln von fahrtechnischem Können, den Straßenverkehr selbstständig meistern, größerer Fahrspaß und entspanntes Fahren, so oder ähnlich könnten die Ziele für das Fahrtraining für Senioren mit Pedelecs lauten, also eine durchaus lohnende Präventionsmaßnahme.

Ein Pedelec zu fahren, ist nicht gefährlich, aber für viele ungewohnt, da es stark beschleunigen kann, zügige Geschwindigkeiten erreicht und auch ein höheres Gewicht gegenüber den herkömmlichen Fahrrädern hat.

Die IG Velo bietet Kompaktkurse für E-Bike-Fahrer unter dem Motto „sicheres Fahren mit dem Pedelec“ für Senioren an.

Die Kurse, an denen sich bis zu 4 Teilnehmer beteiligen können, beinhalten in ausführlicher und anschaulicher Weise Anleitungen und Tipps, sich sicher und souverän im Straßenverkehr zu bewegen. Ebenso wird die Freude am Radfahren vermittelt und die Vorteile eines Pedelecs hervorgehoben.

Die Schulung können zwischen drei und vier Stunden andauern.

Interessierte wenden sich bitte an Otto Peschke, E-Mail: ottopeschkeIGVelo@t-online.de,  Tel.: 07621/77226.

In Weil braucht es viel Geduld

Bei ihrer Mitgliederversammlung wünscht die IG Velo-Ortsgruppe Weil raschere Fortschritte und einen Fahrradbeauftragten.

In Weil am Rhein haben IG Velo-Mitglieder erneut Jürgen Wiechert zum Vorsitzenden der Ortsgruppe und Michael Pantze zu seinem Stellvertreter gewählt. Die IG Velo drängt hier weiter auf eine bessere Infrastruktur für den Radverkehr und wünscht sich für ein konsequentes Vorankommen einen Fahrradbeauftragten im Rathaus.

Bis Fortschritte erreicht seien, brauche es nach wie vor viel Geduld, einen langen Atem und fortdauerndes Nachhaken: Diese keineswegs neue Kritik aus der (alle zwei Jahre stattfindenden) Mitgliederversammlung hörten auch drei Gäste von der Stadtverwaltung: der Leiter des Stadtbauamtes Christan Renner, Ariane Linde vom Stadtbauamt und Carola Felber von der Abteilung Verkehr- und Tiefbau.

Die Hauptstraße

Für seine Zwischenbilanz der Radverkehrsentwicklung richtete Jürgen Wiechert die Scheinwerfer auf etliche kritische Orte in Weil am Rhein. Er erinnerte auch an das noch frische Mobilitätskonzept der Stadt Weil. Es zeigt sehr deutlich die Probleme für Velofahrer im Stadtgebiet auf, so neuralgische Punkte in der Hauptstraße von Friedlingen bis zur Friedensbrücke und weiter vom Schlaufenkreisel bis Alt-Weil: Beim Radweg in Friedlingen werden Standards für den Radverkehr nicht eingehalten; auf Schutzstreifen in der Kernstadt gibt es Konflikte mit ein- und ausparkenden Autofahrern. Nach dem Mobilitätskonzept könnte in der Kernstadt ein Radfahrstreifen unter Wegfall der südlichen Längsparkplätze realisiert werden. Damit würde sich die Sicherheit der Velofahrer massiv verbessern – ob das machbar ist, ließ Wiechert offen.

Für die IG Velo ist nicht nur die Hauptstraße in Friedlingen problematisch, sondern auch die Zollstraße sowie die unübersichtliche Radwegführung von und zur Dreiländerbrücke. Als Alternative zur Hauptstraße in Friedlingen sollte die Obere Schanzstraße als Fahrradstraße für den Veloverkehr ausgewiesen werden. Zu den genannten Problembereichen soll Anfang April eine Radverkehrsschau stattfinden, merkte dazu Bauamtsleiter Christian Renner an.

Das Radverkehrskonzept           

Bereits im November 2015 hat der Gemeinderat ein Radverkehrskonzept verabschiedet: „Velo 2015“. Die Verwirklichung stecke noch in den Kinderschuhen, urteilt die IG Velo. Christian Renner versicherte, die Umsetzung der Projekte werde bzw. sei bereits eingeleitet. Ziele des Konzepts sind unter anderem die bessere Verknüpfung von Stadtteilen und die bessere Erschließung von Wohnquartieren. Wünschenswert wäre, so Wiechert, wenn die Stadt für Radfahrer eine Hotline für Anregungen und Beschwerden sowie eine aktuellen Radkarte und einiges mehr einrichten würde.

Die Müllheimer Straße

Konflikte sieht die IG Velo in der Innenstadt zwischen Hangkante, Kaufring- und Inselareal sowie dem Einkaufszentrum Dreiländergalerie. Dort in der Müllheimer Straße soll ein verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen werden – doch gerade hier soll eine Velo-Pendlerroute durchführen. Das sei nicht praktikabel, da nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden dürfe, so die Kritik von Jürgen Wiechert. Stadtbauamtsleiter Christan Renner erklärte, dass auf diesem Abschnitt der Radroute ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich vorgesehen sei, in dem maximal 20 km/h gefahren werden dürfe.

In Sachen Tramverlängerung

Sollte die Tramlinie einmal verlängert werden in Richtung Innenstadt und Alt-Weil, müsse die Stadtverwaltung – so die IG Velo – unbedingt die Erfahrungen in Friedlingen auswerten und in neue Planungen einbeziehen. Denn solche Beeinträchtigungen für den Radverkehr wie in Friedlingen dürften sich in der Innenstadt nicht wiederholen. Radfahrern müsse eine Trasse zur Verfügung stehen, auf der sie nicht gezwungen sind, ständig die Tramgleise zu queren.

Die Basler Straße

Beträchtliche Gefahren sieht die IG Velo an der Basler Straße bei der Ein- und Ausfahrt zum Freizeitcenter „Impulsiv“. Nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung, so Bauamtsleiter Renner, wird die Ausfahrt vom Freizeitcenter künftig über die Zufahrt zum Dreiländerparkplatz erfolgen. Zwischen Obelisk- und Stuhlkreisel sollte der Rad- und Gehwegs entlang der Basler Straße (Foto) nach Vorstellung der IG Velo jetzt verbreitert werden. Denn hier muss sowieso gebaut werden, weil Geländer und der Asphalt wegbrechen und die Böschung gesichert werden muss – der Autoverkehr ist hier beträchtlich, ein Radweg mit Zweirichtungsverkehr würde das Radfahren sicherer machen.

Ausbau des Weiherwegs

Sehr kritisch sieht die IG Velo den schlechten Zustand großer Teile des als Radroute von und nach Haltingen ausgewiesenen Weiherwegs. Die Stadt plant, ihn dieses Jahr instand zu setzen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 300.000 Euro. Geändert wird die Zu- und Abfahrt zum Weiherweg, der danach über die Weidstraßen führen soll.

Riskanter Tramübergang

Mehrere Unfälle gab es an der Überleitung des Geh- und Radweges über die Tramgleise an der Lustgartenstraße. Die IG Velo sieht an dieser Stelle Handlungsbedarf; sie hatte bereits im Planungsstadium eine Sicherungsanlage mit Ampel und Schranke für dringend erforderlich gehalten. Das könnte die Unfallgefahr erheblich verringern.

An der Alten Straße

Im Rahmen der Umgestaltung des Rheinparks in Friedlingen soll auch dort ein Radweg angelegt werden; er soll später durch den jetzigen Hafen führen und auf Höhe der Palmrainbrücke zum Radweg in die Alte Straße geleitet wird. Nach wie vor heikel ist der Radweg entlang der Alte Straße: zu schmal, die Oberfläche äußerst mangelhaft. Im Rathaus und auch bei der IG Velo gibt es Überlegungen, künftig auf einer Seite einen Radweg und auf der anderen einen Gehweg zu führen. Dazu muss der Radweg die Breite für Zweirichtungsverkehr erhalten.

Entlang der Freiburger Straße

Nach Fertigstellung des Fußgängerstegs in Haltingen über die Gleise der Bahn sowie über die Freiburger Straße (B3) soll Radlern ein langgehegter Wunsch erfüllt werden: Die Veloroute über die Markgräfler Straße soll begradigt und als straßenbegleitender Radweg angelegt werden. Dafür muss noch eine finanzielle Förderung beantragt werden, es stehen einige baulichen Maßnahmen an, die Verfüllung der Unterführung unter der Freiburger Straße, kurzum: Die Fertigstellung des neuen Radwegs könnte sich bis ins Jahr 2021 hinziehen.

Die Nordwestumfahrung

Voraussichtlich Ende 2019 könnte die Nordwestumfahrung (NWU) in Betrieb gehen. Der Radweg entlang der NWU soll beleuchtet und bevorrechtigt ausgebaut werden. Die Anschlüsse zu den Radwegen an der NWU westlich / östlich sollen noch in diesem Jahr fertig werden. Die jetzige Umleitung für Radfahrer über den Locherer Weg wird weiterhin bestehen bleiben als Radverbindung von Haltingen zur Konrad-Zuse-Straße im Gewerbegebiet. 

Blick auf den Weilweg

Im Oktober 2018 wurde der Weilweg zwischen dem Friedhof Weil und dem Ortseingang Haltingen in großen Teilen instand gesetzt. Er ist für Autos gesperrt, ausgenommen der landwirtschaftliche Verkehr. Sollte der Weg auch künftig als Schleichweg mit dem Auto genutzt werden, müsste die Stadt handeln mit baulichen Maßnahmen, eventuell versenkbaren Pollern.

Fahrräder abstellen

Um das Radfahren nachhaltig zu fördern, sind Abstellanlagen von besonderer Bedeutung. Deshalb hat die IG Velo der Stadt Fahrradabstellanlagen beispielweise am Sparkassenplatz, Trebbiner Platz, Rheinpark sowie an der S-Bahn-Haltestelle Gartenstadt vorgeschlagen. Überdacht sollten sie sein, gut beleuchtet und Schließfächer für Helme, Fahrradbekleidung etc. haben. Entlang der Hauptstraße wünscht die IG Velo eine Verdichtung hochwertiger Abstellplätze, je nach Standort und Machbarkeit auch ohne Überdachung und Schließfächer.

Schule und Repair-Café

Bevor Ulrich Siemann die Mitgliederversammlung mit einem Bildvortrag zu IG Velo-Radtouren schloss, erinnerte Jürgen Wiechert noch an weitere Aktivitäten der Ortsgruppe. In der Rheinschule Friedlingen hat sie in zwei Winterhalbjahren ein Velotraining für Viertklässler angeboten als Vorbereitung für die Fahrradprüfung. Beim Repair-Café stellt die IG Velo zwei Hobby-Mechaniker – ein Angebot, das gerne angenommen wird; die Ortsgruppe wünscht sich weitere Helfer mit technischem Verständnis.

Wiechert

Mitgliederversammlung der OG Weil

Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Weil

Am Montag, 25. Februar 2019 um 19.30 Uhr beginnt im Hotel „Axion“ in der Freiburger Straße 46 in Weil am Rhein – Haltingen, die Mitgliederversammlung der IG Velo – Ortsgruppe Weil am Rhein. Nach der Rückschau und den Wahlen steht ein Bildervortrag auf dem Programm. Es werden Fotos der Velotouren der letzten beiden Jahre entlang der Elsässischen Weinstraße, dem Dahner- und Hauensteiner Felsenland (Pfalz), sowie durchs nördliche Oberschwaben und an der Nahe und dem Hunsrück gezeigt.

Wiechert