Mitgliederversammlung der OG Weil

Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Weil

Am Montag, 25. Februar 2019 um 19.30 Uhr beginnt im Hotel „Axion“ in der Freiburger Straße 46 in Weil am Rhein – Haltingen, die Mitgliederversammlung der IG Velo – Ortsgruppe Weil am Rhein. Nach der Rückschau und den Wahlen steht ein Bildervortrag auf dem Programm. Es werden Fotos der Velotouren der letzten beiden Jahre entlang der Elsässischen Weinstraße, dem Dahner- und Hauensteiner Felsenland (Pfalz), sowie durchs nördliche Oberschwaben und an der Nahe und dem Hunsrück gezeigt.

Wiechert

Events der Weiler Ortsgruppe 2019

Auf Schneeschuhen durch die Winterlandschaft

Ausnahmsweise ist nicht das Velo gefragt, sondern die Schneeschuhe. Genießen wir einen Tag die kalte klare Bergluft, weiße Winterlandschaften sowie die tief verschneiten Wälder auf den Hochebenen des südlichen Schwarzwaldes. Es ergeben sich bei klarem Wetter immer wieder herrliche Panoramen in Richtung Wiesental und Alpen. Die Veranstaltung erfolgt nur bei gutem Wetter und entsprechenden Schneeverhältnissen. Die Tour ist für Anfänger geeignet. Die Anfahrt erfolgt in Fahrgemeinschaften.

Gesamtstrecke ca. 6- 8 Kilometer

Treffpunkt Sonntag, 24.02.2019, 08:45 Uhr, Sparkassenplatz, Hauptstr. 279, Weil am Rhein
Führung: Ulrich Siemann
Kosten: Ausleihen der Schneeschuhe falls erforderlich 12 Euro, Stöcke kosten extra (wenn Wanderstöcke vorhanden, also mitbringen) und Fahrtkostenbeteiligung.

Anmeldung erforderlich bis spätestens 20.02.2019 unter Angabe der Telefonnummer und ob Ausleihen gewünscht 

Mitgliederversammlung
Die IG Velo, Ortsgruppe Weil am Rhein, lädt alle Mitglieder und Velofreunde zur Mitgliederversammlung am Montag, 25.02.2019, um 19.30 Uhr im Restaurant „AXION“, Freiburger Str. 46, 79576 Weil am Rhein (Haltingen), herzlich ein.

Fahrradtechnik für Einsteiger – Tipps zur Selbsthilfe
Die IG Velo in Kooperation mit der Firma ekone eBikes und Velowerkstatt aus Eimeldingen, bietet dem technisch weniger versierten e-Bike-Fahrer in ausführlicher und anschaulicher Weise Anleitungen und Tipps für die häufigsten Reparaturen an, um bei Pannen das e-Bike wieder flott zu bekommen.

Wann: 26.03.2019, 18:30 – 21:00 Uhr

Wo:     Kulturzentrum Kesselhaus, Am Kesselhaus 13, 79576 Weil am Rhein

Velobörse
06.04.2019 Velobörse auf dem Schulhof der Leopoldschule in Weil am Rhein

Rheinauf und Rheinab
Locker und entspannt wollen wir in die neue Radsaison starten. Die Tour führt uns über die Dreiländerbrücke und entlang des Hüninger Kanals bis nach Kembs. Von dort geht’s entlang des Rhein-Rhone-Kanals und durch den Hardtwald nach Bantzenheim; Etappenziel ist Neuenburg am Rhein. Auf der deutschen Seites radeln wir entlang des Altrheins zurück.

Gesamtstrecke ca. 70 Kilometer mit ca. 500 Höhenmetern

Treffpunkt Sonntag, 14.04.2019, 10.00 Uhr, Rathausplatz, Weil am Rhein

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.

Führung: SWV / IGV

–Anmeldung erforderlich–

Hochrhein-Dinkelberg-Tour
Wir radeln über Grenzach, Herten nach Karsau. Von dort gehts über Nordschwaben nach Dossenbach Richtung Wehr. Über Schopfheim fahren wir zurück nach Weil am Rhein.

Gesamtstrecke ca. 75 Kilometer mit ca. 700 Höhenmetern

Treffpunkt Sonntag, 12.05.2019, 09.30 Uhr, Rathausplatz, Weil am Rhein

Führung: SWV / IGV

–Anmeldung erforderlich–

 Drei-Flüsse-Tour
Der Start ist in Rottweil, der ältesten Stadt in Baden-Württemberg, am 20.06.2019. Zunächst ist geplant, dass wir in Rottweil den 246 Meter hohen Thyssenkrupp Testturm besuchen. Entlang an Wiesen, Wälder, wildromanische Täler, historischen Ortschaften und anmutigen Weinbergen fahren wir entlang des Necktalradweges bis Rottenburg. Über den Nagoldtalradweg führt uns der Weg bis Pforzheim, wo wir dann über den Enztalradweg bis nach Besigheim radeln und dort am 23.06.2019 ankommen. Mit dem Bus geht es wieder zurück nach Weil.

Die gesamte Fahrtstrecke beträgt ca. 250 km.

Die Teilnehmerzahl ist auf 21 Personen beschränkt.

Führung: SWV / IGV

–Anmeldung erforderlich–

Auf ins Baselbiet
Von Weil am Rhein fahren wir über Riehen Richtung Aesch nach Laufen und weiter Richtung Kiffis. Ab dort geht es dann durch ein herrliches Tal Richtung Kloster            Mariastein. Am Anfang der Geschichte von Mariastein steht eine Legende. Ein Knabe soll über den Felsen ins Tal gestürzt sein und dies nur dank der Rettung durch die Gottesmutter Maria überlebt haben. Heute ist Mariastein nach Einsiedeln der wohl bekannteste Wallfahrtsort der Schweiz. Durch die Vororte von Basel geht es zurück nach Weil am Rhein.

Fahrstrecke ca. 80 Kilometer, 700 Höhenmeter

Treffpunkt: Sonntag 21.07.2019, 09.00 Uhr, Rathausplatz Weil am Rhein

Die Teilnehmerzahl ist auf 21 Personen beschränkt.

Führung: SWV / IGV

–Anmeldung erforderlich–

Porrentruy – Stadt im Kanton Jura

Porrentruy wurde nach der Vertreibung des Bischofs von Basel für fast 300 Jahre der Regierungssitz des Fürstbistums Basel. Dieses ist die Keimzelle des heutigen Schweizer Kantons Jura. Es gibt in dem kleinen Städtchen etliche Baudenkmäler und andere Sehenswürdigkeiten. Wir radeln über Hagenthal, Bettlach, Oltingen, Winkel, Levoncourt, Vedlincourt. In Porrentruy erfolgt eine ca.1,5 stündige Stadtführung mit dem Fahrrad, danach ist ein Cafébesuch geplant.

Die Rückfahrt führt über Leymen und Flüh nach Reinach, Münchenstein und Birsfelden zurück nach Weil. Alternativ kann man mit dem Velo in der S-Bahn direkt zum SBB Basel zurückfahren. (CHF 23,80)

Für die gesamte Tour ist eine sehr gute Kondition erforderlich.

Gesamtstrecke ca. 125 Kilometer mit ca. 1200 Höhenmeter, Fahrzeit beträgt ca. 7,5 Stunden

Treffpunkt: Sonntag, 04.08.2019, 07.30 Uhr, Rathausplatz Weil am Rhein

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt.

Führung: Ulrich Siemann

–Anmeldung erforderlich bis zum 01.08.2019 —

Radwochenende im Sundgau

Der Sundgau ist eine Region der Mühlen, Teiche (Karpfenparadies) und Flüsse.

Wir besichtigen die Quelle des Flusses Largue in Oberlargue, genießen die gute Küche und lassen uns von den Dörfern mit den schmucken Fachwerkhäusern bezaubern.

Am Samstag, 07.09.2019 radeln wir über Allschwil, Knoerringue und erreichen über die Römerstraße die Ortschaften Carspach und Mertzen, wo wir uns zur Mittagszeit in einem Restaurant stärken werden. Der weitere Weg führt uns zur Quelle der Largue. Den Aufstieg von ca. 12% zum Glaserberg werden wir in aller Gemütsruhe bewältigen. Am Ende der Tour sind wir ca. 85 km geradelt und haben 850 Höhenmeter bewältigt. Am Sonntag, 08.09.2019 geht‘s ins Lucelletal. Über Kiffis, Wolschwiller radeln wir zum Mittagshalt im Buurehous. Über Folgensburg, Hagenthal fahren wir wieder über Allschwil und kommen nach ca. 85 km mit etwa 650 Höhenmeter in Weil an.

Für die Tour ist eine gute Kondition erforderlich.

Gesamtstrecke ca.170 Kilometer mit ca.1500 Höhenmetern

Treffpunkt Samstag, 07.09.2019, 8.45 Uhr, Rathausplatz Weil am Rhein

Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen beschränkt

Führung: Willy Brüsch

–Anmeldung erforderlich—

Tour für E-Bikes / E-MTB

Der Südschwarzwald und der Hotzenwald ist ein Eldorado für E-Biker / E-MTB. Die geführte Tour beginnt am 20.09. und endet am 21.09.2019 in Weil am Rhein mit einer Übernachtung. Auf der gesamten Strecke wird überwiegend auf Waldwegen gefahren, so dass die Teilnehmer das E-Bike / E-MTB beherrschen müssen und über eine gute Kondition verführen sollten.

Treffpunkt am 20.09.2019, 09.00 Uhr, Rathausplatz Weil am Rhein

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt auf 10 Personen.

Führung: Bernd Klar

Anmeldungen ab dem 01.04.2019 bei Bernd Klar

Hinweis:
Bitte meldet euch auf jeden Fall zu den Touren an, da die Teilnehmerzahl bei einigen Veranstaltungen beschränkt ist.

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung und es gilt die Straßenverkehrsordnung. Das Tragen eines Helmes ist obligatorisch. Auch sollte ein Handy mitgeführt werden.

Die Velotouren wurden zusammen mit dem Schwarzwaldverein Weil am Rhein erstellt und werden gemeinsam durchgeführt.

Anmeldungen bitte per Mail mit Handynummer an den Schwarzwaldverein Weil am Rhein (SWV) Roland.Christ14@online.de, oder die IG Velo Weil am Rhein (IGV) JB.Wiechert@t-online.de / bernd.klar@googlemail.com, Tel.: 07621/71634

4 Tage in Oberschwaben

Mit der IGVelo Ortsgruppe Weil vier Tage unterwegs in Oberschwaben

Oberschwaben oder „Schwäbisches Oberland“ liegt auf einer dünn besiedelten hügeligen Hochebene  zwischen Bodensee, Donau und Iller. Viele Jahrhunderte stand dieser Bereich unter der Herrschaft des Hauses Habsburg.  Deshalb gibt es dort beindruckende Barockbauten, die man z. B. entlang der Oberschwäbischen Barockstraße bewundern kann.

27 Teilnehmer von IG Velo Weil am Rhein und Gästen aus der Umgebung starteten früh am Morgen des längsten Tages 2018 mit einem Reisebus nach Verladen der 15 E-Bikes und 12 Normal-Velos im modernsten Fahrradanhänger. Der enthielt sogar einen elektrisch betriebenen Veloaufzug.
Nach längerer Busfahrt über die Hochrheinstrecke landeten wir in Mengen, im westlichen Teil von Oberschwaben. Roger und Bärbel, unsere Tour Führer,  erwarteten uns dort schon auf ihren Velos. Aufgrund der großen Anzahl von Teilnehmern bildeten wir zwei Gruppen, die sich aber bald schon aus den Augen verloren. Jürgen und Roland hatte die Strecke schon vorher erkundet,  es gab aber immer noch ein paar verzwickte Abbiegungen und durch Baustellen bedingte Umleitungen, so dass die Tourguides  für die zweigeteilte Gruppe sehr hilfreich waren.

Unter Umgehung von befahrenen Straßen bewegten wir uns über Landwirtschaftswege, Naturstraßen und Waldwege zum Zwischenstopp im Café des Franziskanerinnenklosters von Siessen. Danach ging es zu unserem Hotel mitten in der Fußgängerzone von Bad Waldsee, einem der schönsten Orte an der Schwäbischen Bäderstraße.  In den folgenden Tagen hatten wir Gelegenheit, dort die Bauwerke anzuschauen z.B. das historische  Spital, das Rathaus, die Stiftskirche St. Peter, das Schloss Waldsee, den Stadt See und auch die nähere Umgebung der Stadt.

Am 2. Tag fuhren wir bei schönstem Wetter und klarer Sicht eine große Runde Richtung Nordwesten, die unsere Tour Führer bestens vorbereitet hatten. In einer weit gestreckten welligen Hochebene wechselten sich langgezogenen Auf- und Abfahrten in einer stark landwirtschaftlich geprägten und dünn besiedelten Landschaft ab. Besondere Highlights waren die Besichtigung der schönsten Barockkirche Oberschwabens in Steinhausen. Bei Bad Buchau fuhren wir über den kilometerlangen Holzsteg über den z.T. verlandeten Federsee und legten die Mittagspause im Brauereigarten von Bad Schussenried ein. Es gibt dort ein sehenswertes Bierkrug Museum. Für die Besichtigung der Klosteranlage fehlte leider die Zeit.

Am dritten Tag ging die Fahrt Richtung Norden nach Biberach, der Wahlheimat unserer Tourführer. Kurze und steile Aufstiege auf die Moränen der letzten Eiszeit ließen die nicht motorisierten doch noch zum Schwitzen kommen. In Biberach begannen wir die Stadtführung unter der Leitung unserer Scouts auf dem lebhaften Samstagwochenmarkt und schauten uns danach einige der Sehenswürdigkeiten an. Vom Weißen Turm konnten wir die ganze Innenstadt überblicken. Am Abend in Bad Waldsee sahen sich eine Minderheit noch das dramatische 2. Deutsche Fußballspiel der Weltmeisterschaft bis in die Verlängerung an, währen die anderen in der gemütlichen Gaststube des „Grünen Baumes“ Erinnerungen an frühere Touren austauschten.

Schon am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von Bad Waldsee. Jürgen und Roland hatten aufgrund ihrer Vor Tour eine verkürzte Strecke ausgesucht, die nicht ganz bis zum Bodensee führte. So hatten wir mehr Zeit, unterwegs einiges anzuschauen, z.B.  das Bauernhausmuseum in Wolfegg. Außerdem gab es auch einige Hügel mit bis zu 14% Steigung mit vollem Gepäck zu bewältigen. Das sehenswerte Städtchen Wangen im Allgäu mit einem gut erhaltenen Stadtkern mit vielen mittelalterlichen Gebäuden konnten wir uns noch ansehen, bevor uns der Bus aufnahm. Nach einem Zwischenstopp in Tettnang und einer schönen Fahrt entlang des Bodensees trafen wir wieder rechtzeitig in Weil am Rhein ein.


Bilanz:
In 4 Tagen haben wir in 14 Stunden Fahrzeit 240 km zurückgelegt, dabei 2000 Höhenmeter überwunden und viele neue Eindrücke aus einer etwas abgelegenen Gegend gewonnen, die voll von Kulturdenkmälern ist.  An allen Tagen hatten wir Sonnenschein, ab  dem zweiten Tag begleitete  uns ein kühler Nordwind, der uns half weniger zu schwitzen. Es gab keine Unfälle aber einige Pannen, doch nur mechanische Probleme wie abgesprungene Ketten, meistens verursacht durch Schaltfehler.

Dank an unsere Tourguides Roger und Bärbel ohne die es nicht möglich gewesen wäre, auf landschaftlich reizvollen und verkehrsarmen Wegen diese facettenreiche Landschaft und Kultur in Oberschwaben zu erkunden. Weil unsere mehrtägige Tour so schön war, denken wir über eine Wiederholung in absehbarer Zeit mit Fahrten in benachbarten Gegenden Oberschwabens nach.

Ulrich Siemann

Schließfach statt Kofferraum

Wenn man in Weil über Verkehrsinfrastruktur spricht, ist die Diskussion durchaus geprägt von der Suche nach Alternativen zum motorisierten Individualverkehr mit dem Pkw. Dann allerdings landet man schnell bei Themen wie der Verlängerung der Tram Linie 8 (mindestens) bis zu Läublin-Park, oder man macht sich für alternative ÖV-Lösungsansätze wie Citybussen auf der Hauptstraße stark.

Dabei ist die Antwort auf die Frage, wie man sich am schnellsten und effektivsten im innerstädtische Bereich bewegt eine ganz andere: Mit dem Rad.

Doch wie schnell und bequem man auf dem Rad auch seinen Zielort erreicht hat, hat der Pkw nach der Ankunft noch einen Vorteil; kann man doch einiges von dem, was man mit sich führt und doch (noch) nicht braucht, einfach im abgeschlossenen Kofferraum zurücklassen.
Hingegen werden Radfahrutensilien wie Helm, Packtaschen, Regenjacke und -Hose, die man als Alltagsradler fast immer mit sich führt, zu Fuß zu einer Belastung derer man sich gerne entledigen würde. Teile des Einkaufs schon einmal im Kofferraum zwischenlagern und dann weiterbummeln ist nicht denkbar.

Gleiches gilt für die Ankunft am Pendlerbahnhof: Im Zug ist alles, was beim Radfahren gerade noch nützlich und sinnvoll war, nur unnötiger Ballast.
Um diesen Nachteil auszugleichen bräuchte es Fahrradabstellanlagen, an denen sich nicht nur das Fahrrad sicher und bequem parken ließe, sondern auch Unterbringungsmöglichkeiten für das mitgeführte Gepäck in Form von Schließfächern
vorhanden sind.

Hier ist Bedarf für mehr Abstellplätze

Sicher und bequem meint hier, dass Anlagen überdacht und beleuchtet sein sollten, dass man zumindest den Rahmen und ein Laufrad an einem kippsichern Bügel anschließen kann.
Solche Parkmöglichkeiten müssten an wichtigen Einrichtungen wie Bahnhöfen, öffentlichen Gebäuden sowie in den Einkaufsstraßen vorhanden sein.

Denkbare Orte in Weil wären zum Beispiel der Berliner Platz, der Sparkassenplatz, der Trebbiner Platz und vis-a-vis, der Rheinpark und der Dreiländerpark. Außerdem die Bahnhöfe der Regio-S-Bahn und der Rheintalbahn. Am Europaplatz besteht mit dem Bau der Dreiländergalerie die Hoffnung auf ein Fahrradhotel – vielleicht kann dies als Beispiel dienen.
Radtouristen wären sicher dankbar für eine Wegweisung von den bekannten Velorouten zu diesem Service.

Abstellplatz in der Hauptstraße

Darüber hinaus wäre eine Verdichtung einfacherer Radabstellmöglichkeiten entlang der Hauptstraße wünschenswert. Zwar existieren im Bereich der 20er Zone einige Abstellmöglichkeiten, doch konzentrieren sich diese auf einen kleinen Bereich.

Räder statt Pkw – ein (noch nicht perfektes) Beispiel

Will man aber sein Rad bei einem der vielen Läden entlang der Hauptstraße abstellen, bleibt oft nur das Parken auf dem Gehweg: Ohne Sicherung und unter Behinderung der Fußgänger. Würde man in kurzen, regelmäßigen Abständen einen Pkw-Abstellplatz umwidmen, könnten erheblich mehr Rad-Abstellplätze geschaffen werden.

Vor Kurzem hat die Grünen-Fraktion des Weiler Stadtrates einen Antrag eingebracht, der die Verwaltung auffordert, ein Konzept für Fahrradstationen mit Schließfächern im Stadtgebiet zu erarbeiten. Die IG Velo unterstützt den Antrag in vollem Umfang und bietet der Stadtverwaltung ihre Unterstützung bei der Umsetzung gerne an. Man darf gespannt sein.

Klaus Geese

Alles Müll oder was?

Alles Müll oder was, dieser Fragen gingen 21 Velofahrer der Weiler IG Velo und dem Schwarzwaldverein im Müllmuseum in Wallbach nach.

Zuerst ein Besuch bei „Biene Maya“

Bei idealem Frühlingswetter starteten wir in Weil. Bevor es auf die Strecke ging, statteten wir der hungrigen „Biene Maja“ im Weiler Dreiländergarten, einen Besuch ab. Roland Christ erläuterte das Projekt des Schwarzwaldvereins und betonte, dass hier aktiver Naturschutz betrieben wird. Bedingt durch die unzähligen Umweltgifte sind die Wildbienen vom Aussterben bedroht. Pestizide zerstören die Nahrung dieser Tiere. Diese unterscheiden sich gravierend von den allseits bekannten Honigbienen. Sie sind viel kleiner und leben überwiegend allein. Die Nahrung für diese Bienen besteht sehr oft aus nur einer Pflanze. Das Projekt soll dazu dienen den Tieren neue Lebensgrundlagen zu schaffen bzw. zu erhalten. Im Gewächshaus des TRUZ werden derzeit 4000 Wildblumen vorgezogen. Diese werden dann ab Mai am Tüllinger Berg auf zwei Grundstücken gepflanzt.

Am Rhein entlang nach Wallbach und zurück

Weiter gings dann nach Wyhlen, wo wir den Rhein querten und ihm auf der schweizerischen Seite folgten bis Schwörstadt. Nach erneuter Überquerung des Grenzflusses erreichten wir zielstrebig Wallbach. Nach dem wir uns mit einem Brunch gestärkt hatten erkundeten wir das Müllmuseum. Zahlreiche Raritäten, wie Uhren, alte Plattenspieler, Radios, Rechenmaschinen, Modelleisenbahnen aller Spurweiten, Teddys, Puppen, Sportgeräte wie Roll- und Schlittschuhe, uralte Skier, sowie allerhand aus Haushalt und Küche, gab es zu bestaunen. Beeindruckend waren die Utensilien eines früheren Frisörgeschäftes. Und das besondere daran ist, dass jedes gezeigte Utensil eine eigene teilweise lustige oder aber auch emotionale Geschichte hat.


Dieses Müllmuseum ist auf jeden Fall ein Besuch wert, aber bitte viel Zeit mitbringen. Mit diesen Eindrücken im Gepäcks ging es auf der deutschen Rheinseite wieder zurück nach Weil.

Wiechert